Magersucht – Gefangen im eigenen Körper

Extreme Selbstdisziplin, absolute Kontrolle, uneingeschränkte Macht über den eigenen Körper. So und so ähnlich beschreiben die meisten von Magersucht betroffenen Menschen die Beweggründe für ihre Krankheit, die Magersucht.

Die nahezu tägliche Gewichtsreduktion oder Gewichtsbestädigkeit erzeugt eine innere Zufriedenheit bei den Opfern.

Der oder die Betroffene hat nur dieses eine Tagesziel und die vierundzwanzig Stunden eines jeden Tages befassen sich hauptsächlich mit der Nahrungsaufnahme, denn Essen spielt eine wichtige Rolle. Es wird genau kalkuliert, welche Lebensmittel welche Kalorienwerte aufweisen, wie viel Gramm man täglich zu sich nehmen darf, ohne dass man das gewünschte Tagesziel aus den Augen verliert.

Oftmals werden die modernen Schönheitsideale für die Betroffenen der Anorexia nervosa verantwortlich gemacht. Stars und Models wie Paris Hilton, Kate Moss oder Mischa Barton vermitteln falsche Vorstellungen von Schönheit. Magere Körper werden als hübsch angesehen, wer Kurven hat oder kleine Fettpölsterchen wird in der Presse lächerlich gemacht.

Die an Magersucht Leidenden haben häufig eine verzerrte Wahrnehmung ihrer eigenen Person. Auch wenn das Gewicht an die untere Grenze sinkt, haben sie meist nicht das Empfinden, genug abgenommen zu haben. Auch wenn das äußere Umfeld reagiert und Freunde und Bekannte anmerken, wie dünn jemand geworden ist, er oder sie selbst wird es als falschen Neid ansehen und kann oftmals nicht erkennen, welche Absichten tatsächlich hinter den gut gemeinten Worten stecken.

Ohne therapeutische Behandlung kann dieses Krankheitsbild zu extremen körperlichen und psychischen Schäden führen. In äußersten Fällen sogar zu einem jämmerlichen Tod durch Unterversorgung der lebenswichtigen Organe.



Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Abmagerung, Anorexia nervosa, Bulimie, Ess-Brech-Sucht, Essstörungen, Krankheit, Magersucht, Schlankheitswahn.

Kategorie(n) Internetmarketing

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